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Dez 14, 2010
Herbert Peck

Amazon, Facebook, Twitter und das Hausrecht in der Cloud.

Zur Zeit wird ja viel über Wikileaks geredet und derzeit macht sich jedes Unternehmen unbeliebt, wenn es sich in die Front gegen Wikileaks einreiht und mit wie auch immer gearteten Begründungen Konten sperrt oder Wikileaks von seinen Servern verbannt. In erster Linie denkt man dabei an Amazon, Paypal und verschiedenene Kreditkartenanbieter. Vergessen wird dabei, dass auch Twitter mit der Löschung des @anon_Operation-Kontos der Anonymous Bewegung und Facebook mit Sperrung der Anonymous-Seite involviert sind. (Quelle) Beide Dienste waren auch durch – allerdings nicht belegbare – “Zensurmaßnahmen” ins Gerede geraten. Diese Vorgänge zeigen, auch wenn sie die große Meherheit der Webnutzer gar nicht oder nur marginal berühren, die potentielle Unsicherheit, die zentrale Dienste wie Twitter, Facebook oder auch Cloud-Services mit sich bringen. Der Spiegel zeigt das Dilemma auf:

Viele Bürger nehmen das Netz als öffentlichen Raum war – doch tatsächlich ist es der Raum von Unternehmen, die fast alle Foren im Web beherrschen und dort im Zweifelsfall ihr Hausrecht durchsetzen.

Netzpolitik bemerkt dazu “Es wird Zeit, die Lehre aus den Geschehnissen zu ziehen. Sie lautet: Dezentralität.”

Sind Alternativen zu zentralen Diensten vorhanden?

Für Twitter ist seit Jahren eine Alternative am Markt. In einem Post habe ich Identica vorgestellt, einen Open-Source-basierten Micro-Blogging-Dienst. Mit Diaspora ist im November eine Alpha-Version einer Open-Source-Alternative ans Netz gegangen. Die Diaspora-Entwickler haben allerdings vorerst nur eine sehr kleine Anzahl von Alpha-Testern zugelassen.

Während es bei Diaspora ein reges Interesse auch seitens der potenziellen Nutzer gibt gab, fristet Identica von jeher ein Schattendasein. Die Frage ist: Warum? weiterlesen »

Nov 19, 2010
Herbert Peck

Shortcuts: Wo ist das Web 2.0? Hier im Video oder doch im Mittelstandcafe?

Andreas Schulze-Kopp fragt auf seinem Blog “Wo ist das Web 2.0 geblieben?” und gibt auch gleich die Antwort:

Hat man den Ausdruck Web 2.0 vor einigen Wochen und Monaten noch ständig auf Facebook oder Twitter finden können, ist er nun verschwunden. Tools und Dienste welche man im Zusammenhang mit Web 2.0 erwähnt hat, laufen nun unter Social Media oder Enterprise 2.0.

Ganz richtig scheint er nicht zu liegen: Netzprinzip stellte nämlich gerade Videos vom Web 2.0 Summit 2010 online.

Anfang der Woche versammelten sich die führenden Köpfe der Online Branche einmal mehr auf dem jährlichen Web 2.0 Summit und unterhielten sich über Business Strategien. Hier im Interview zu sehen: Mark Zuckerberg (Facebook), Eric Schmidt (Google), Jeff Weiner (LinkedIn) und Carol Bartz (Yahoo).

Das Mittelstandcafe meint “Schwarmintelligenz bringt Unternehmen nach vorne” und vergleicht Enterprise 2.0 mit der Welt des Science-Fiction:

Begriffe wie „Enterprise 2.0“ entführten zwar einige der zahlreichen Gäste gedanklich zunächst in die Welt des Science-Fiction, doch Thomas Sattelberger, Personalvorstand der Deutschen Telekom AG, holte die Anwesenden schnell zurück zu den Anforderungen des sozialen Netzwerkens. Schlüssig, unterhaltsam und mit visionärer Strahlkraft legte er dar, welche Bedeutung dem freien Wissensaustausch unter den Mitarbeitern künftig zukommen wird und was Schwarmintelligenz bedeutet.

Nov 17, 2010
Herbert Peck

Die Frage “Facebook Fanpage statt Website?” und die Demographie

Facebook birgt mit 500 Millionen aktiven Usern weltweit und rund 12,5 Millionen Usern in Deutschland ein riesiges Potenzial für zielgruppengerichtete Kommunikation. Es wird derzeit heftig darüber debattiert, ob eine Website durch eine Social Media Präsenz aufgegeben werden darf. Thomas Hutter schreibt dazu:

Der unheimliche Erfolg und die schnellwachsenden Nutzerzahlen im zwei und dreistelligen Prozentbereich der sozialen Netzwerke wie Facebook und Twitter rufen Diskussionen über Sinn und Unsinn, bzw. über die Ablösung von Webseiten oder Mikrowebseiten durch Präsenzen im sozialen Netz, insbesondere auf Facebook Seiten, auf den Plan. Erste Firmen verlagern ihre traditionellen Internetpräsenzen ersatzlos in soziale Netzwerke, z.B. Facebook aber auch YouTube – ein gefährlicher und kurzsichtiger Schritt.

Die Affinität vieler Unternehmen zu Facebook sieht Hutter darin, dass “Unternehmen ein noch nie dagewesenes Gefühl (für) die Internetnutzung, bzw. die Besucher ” entwickeln, da Interaktionen der Nutzer von Facebookseiten direkter sichtbar werden, als auf ‘normalen’ Websites.

Nachdem er verschiedene Gesichtspunkte wie Kosten und Ressourcen aber auch Sicherheitsaspekte und mögliche Abhängigkeiten vom Betreiber des Netzwerkes beleuchtet hat, kommt er zu dem Schluss, dass ein sinnvolles Nebeneinander der richtige Weg sei. Ich halte diese Einschätzung für völlig richtig, allerdings sollte auch die Nutzerseite betrachtet werden.

Die kaufkraftstärkste Gruppe bewegt sich im Web 1.0

Neben den Aspekten die Hutter beleuchtet, sollten in dieser Hinsicht zwei Dinge nicht unberücksichtigt bleiben: Die Best Ager oder Silversurfer, sind mit weniger als 10 % der Facebooknutzer deutlich unterrepräsentiert, obwohl gerade diese Zielgruppe – wie bekannt – über die Hälfte der privaten Kaufkraft verfügt. weiterlesen »

Nov 25, 2009
Herbert Peck

Perfekt gemacht – Bloggen für einen Kalender

Im Druckerei-Blog wurde eine perfekte Social Media Marketing – Aktion gestartet.

Als etablierte Druckerei kennen wir die Bedürfnisse von Businesskunden und wissen auch, dass die Felder der Kalendertage entsprechend groß sein müssen, um kurze Notizen lesbar eintragen zu können. Oft haben Wandkalender das Problem, dass man sie kaum mit dem Stift beschriften kann. Dafür ist oft das Papier zu fein. Für die Größe und die gute Beschriftung halten wir eine Lösung bereit. Wir verteilen Wandkalender 2010 an jeden Leser, jeden Kunden und jeden neuen Follower bei Twitter, der an unserer Aktion teilnimmt.

Aber auch für Blogs hält die Druckerei ein Goodie bereit:

Diesen klasse Wandkalender in der Größe 1000 x 700 Millimeter in stilistischer Anlehnung an den Microblogging-Dienst Twitter kann jeder Teilnehmer bei der Aktion erhalten. Alles was man dafür tun muss ist einen Blogbeitrag im eigenen Blog zu veröffentlichen und darin über die Aktion zu berichten.

Ich berichte gern über diese Aktion. Sie ist ein Beispiel für den perfekten Einsatz sozialer Medien wie Twitter oder die Blogger-Szene. Und: Der Kalender interessiert mich natürlich auch ;-).

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